Klimaneutrale Produktion am Standort in Kevelaer

Die MERA Tiernahrung GmbH wirtschaftet am Standort Kevelaer ab sofort klimaneutral.

Kevelaer, 22. Juli 2020. In diesem Jahr geht das Familienunternehmen vom Niederrhein einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Unternehmensführung. Den Grundstein hierfür legte MERA 2019 mit der Zertifizierung nach ZNU Standard Nachhaltiger Wirtschaften des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke. Seit Juni 2020 ist der Tiernahrungshersteller nun offizieller Partner der ZNU Initiative ZNU goes Zero und kooperiert in diesem Zuge auch mit der Initiative Plant-for-the-Planet. Dadurch ist es MERA gelungen, ab sofort am Standort in Kevelaer CO2-neutral zu wirtschaften und zu produzieren. An Stellen, an denen keine weiteren Emissionen eingespart werden können, wird über Kompensation ein Ausgleich der anfallenden Emissionen erreicht.

Das Familienunternehmen in dritter Generation ist sich seiner Verantwortung künftigen Generationen gegenüber bewusst und räumt einer nachhaltigen Unternehmensführung daher einen hohen Stellenwert ein. Mit der Zertifizierung nach ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften hat MERA die eigene Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales messbar und transparent gemacht. Dabei war das klimaneutrale Wirtschaften am Standort in Kevelaer von vornherein ein großes Unternehmensziel. „Wir freuen uns, durch die Mitgliedschaft bei der Initiative ZNU goes Zero und die Kooperation mit Plant-for-the-Planet dem Ziel bereits zum jetzigen Zeitpunkt einen guten Schritt näher zu kommen.“, verrät Sigrid Krambeer, Marketingleitung und Nachhaltigkeitsmanagerin bei MERA.

 

Klare Klimaziele: CO2 vermeiden, senken, kompensieren

Die Mitglieder von ZNU goes Zero verpflichten sich, in einem schrittweisen Prozess Treibhausgas‐Emissionen (THG) nachweislich zu vermeiden, zu senken, zu kompensieren und zusätzliche Projekte unter dem Motto „Bildung, Boden und/oder Bäume“ umzusetzen.  Damit ist beispielsweise die Aufforstung von zusätzlichen Wäldern, der Schutz von bestehenden Tropenwäldern oder die Humusanreicherung des Bodens sowie die Unterstützung von Bildungsprojekten und der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu „Klimabotschafter*innen“ gemeint.

Die Kompensation greift allerdings erst, wenn alle vorhandenen Energieeffizienzpotentiale ausgeschöpft sind: In diesem Fall werden unvermeidliche THG‐Emissionen durch Kompensationsprojekte ausgeglichen.

Da MERA schon seit vielen Jahren die eigenen Emissionen kontinuierlich reduziert, und die modernen und energieeffizienten Produktionsanlagen am Standort Kevelaer bereits ausschließlich mit Grünstrom betreibt, beginnt das Familienunternehmen nun, die verbleibenden, nicht reduzierbaren Emissionen über das Pflanzen von Bäumen und die Zusammenarbeit mit Plant-for-the-Planet zu kompensieren. Durch die auf diese Weise gesteigerte Möglichkeit, CO2 zu binden, wird der Klimakrise entgegengewirkt.