Laserpointer für die Katze

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Beschäftigung ist wichtig

Bei Wohnungskatzen sollte man immer für reichlich Abwechslung sorgen, schließlich ist ihre Erlebniswelt deutlich kleiner als jene von Freilaufkatzen. Diesen bietet sich täglich die Möglichkeit, ihren Jagdtrieb auszuleben, was zu ihrer Zufriedenheit einen großen Beitrag leistet. Um Wohnungskatzen diese Chance ebenfalls zu bieten, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. In erster Linie ist hierbei eine Zweitkatze zu nennen, denn dadurch können sich Jäger und Gejagter perfekt abwechseln und sich nach Herzenslust auspowern. Lebt die Katze alleine, sollte man gelegentlich selbst die Rolle der Zweitkatze einnehmen und eine Runde Katz und Maus spielen. Das kann auf Dauer jedoch ganz schön anstrengend werden, weshalb viele nach alternativen Spielmethoden Ausschau halten. Neben Mäuschen, Bällen oder einer Katzenangel, kommt dafür auch ein Laserpointer in Frage.

Sind Laserpointer eine Gefahr für Katzen?

Auf der einen Seite möchten wir, dass unsere Katzen Spaß haben, auf der anderen Seite sind wir natürlich um deren Sicherheit besorgt. Bezüglich Laserpointern ist das durchaus berechtigt, denn sowohl der Kauf wie auch der Umgang sollte sehr sorgfältig erfolgen: Bei Laserpointern gibt es eine große Auswahl – jedoch bei weitem nicht alle sind für das Spiel mit der Katze geeignet. Relativ sicher können Sie sein, wenn Sie einen Laserpointer verwenden, der speziell für Katzen vorgesehen ist. Denn in diesem Fall sollte der Strahl nur eine geringe Lichtintensität aufweisen und zu keinen Schäden führen, wenn er versehentlich das Auge der Katze trifft. Kontrollieren Sie dies jedoch nach: Üblicherweise werden Laserpointer in drei Klassen unterteilt. Klasse 3 ist die stärkste und sollte niemals bei Katzen zum Einsatz kommen! Klasse 2 ist bereits deutlich schwächer und gilt gegenüber dem menschlichen Auge als sicher.

Da Katzenaugen sehr empfindlich sind, empfehlen sich nur Laserpointer der Klasse 1. Ihr Strahl ist am geringsten, auch wenn dies für uns möglicherweise beim direkten Vergleich mit einem stärkeren Laser nicht zu unterscheiden ist. Dementsprechend ist völlig davon abzuraten, einen x-beliebigen Laserpointer einzusetzen, von dem man nicht die Stärke kennt. Das gilt vor allem für Pointer mit grünem Licht, weil dies intensiver wahrgenommen wird. Prinzipiell handelt es sich bei einem Laserpointer für Katzen immer um einen roten Lichtpunkt.

Der Einsatz eines Laserpointers

Sichere Anwendung

Auch wenn Sie einen Laserpointer verwenden, der speziell für den Einsatz mit Katzen gedacht ist, sollten Sie immer umsichtig vorgehen. Leuchten Sie der Katze niemals in die Augen, da gebündeltes Licht zu einer Schädigung der Netzhaut führen kann. Achten Sie diesbezüglich auch auf Spiegel an der Wand oder extrem reflektierende Bodenbeläge, die einen Strahl ungünstig ablenken könnten. Am besten lassen Sie den Punkt immer nur auf dem Boden kreisen und lotsen die Katze nicht zum Beispiel auf die Couch, denn damit erhöht sich die Gefahr, dass der Strahl versehentlich ins Auge treffen könnte. In diesem Zusammenhang sei vor dem Einsatz von Laserpointern mit Zufallsgenerator gewarnt. Greifen Sie lieber selbst zum Laserpointer und vermeiden Sie hektische Bewegungswechsel. Zum einen können Sie dadurch die Lichtführung besser unter Kontrolle halten, zum anderen ist das Spiel mit dem Laserpointer für viele Katzen sowieso bereits aufregend genug.

So vermeiden Sie Frust!

Laserpointer bieten einen hohen Spaßfaktor: Mit großem Eifer versuchen Katzen, den kleinen roten Punkt zu erwischen, probieren dabei verschiedene Taktiken aus und stürzen sich schließlich auf die vermeintliche Beute. Doch mit der Zeit wird ihnen klar, dass es niemals zu einem Erfolg kommt. Immer und immer wieder entwischt der Punkt und sowohl der Jagderfolg bleibt aus als auch die Möglichkeit, die Beute ordentlich in die Mangel zu nehmen. Manchen Katzen scheint dies wenig auszumachen, andere werden immer aufgedrehter oder beenden das Spiel plötzlich, weil sie keine Lust mehr haben. Dieses Verhalten ist durchaus nachvollziehbar, weshalb Lösungen angeboten werden sollten. Eine davon sind Leckerlis, wenn der Punkt erwischt wurde, besser ist jedoch eine Ersatzbeschäftigung. Manche Katzenhalter greifen zum Beispiel zu dem Trick, den Punkt früher oder später auf ein beliebtes Katzenspielzeug zu lenken, welches von der Katze dann als Beute angenommen wird. Oder aber man beendet das Spiel mit dem Laser und wechselt zum Beispiel zur Katzenangel, die erfolgreich ergriffen werden kann. 

Pro und Kontra Laiserpointer

Ein Laiserpointer für Katzen hat Vor- und Nachteile. Sollten Sie einen Laiserpointer ausprobieren oder nicht auf ihn verzichten wollen, dann achten Sie darauf, dass er für Katzen geeignet ist und einen dementsprechend geringen Lichtstrahl aufweist. Lassen Sie den Lichtpunkt nur auf dem Boden kreisen und vermeiden Sie große Hektik. Damit die Katze einen Jagderfolg erzielt, sollte gegen Ende des Spiels der Lichtpunkt auf ein Spielzeug fallen, welches die Katze „erlegen“ kann. Alternativ kann das Spiel mit einer Spielzeugmaus oder Katzenangel fortgesetzt werden.