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Wir reden über Hunde – und meinen unsere eigene Geschichte. Maren Grote über Grenzen in der Hundeerziehung 

Darf man seinem Hund Grenzen setzen – und wenn ja, wie? 

In dieser Folge spricht Jan mit Maren Grote über ein Thema, das die Hundewelt seit Jahren beschäftigt und gleichzeitig polarisiert: Grenzen, Verbote und Strafen in der Hundeerziehung. 

Ausgangspunkt des Gesprächs ist Marens neues Buch, in dem sie sich genau dieser Frage widmet. Doch schnell wird deutlich, dass es dabei um weit mehr geht als um Trainingstechniken oder Erziehungsmethoden. 

Gemeinsam gehen Jan und Maren der Frage nach, warum Diskussionen über Grenzen oft so emotional werden, weshalb viele Konflikte gar nichts mit Hunden zu tun haben und warum unsere eigenen Erfahrungen einen viel größeren Einfluss auf unsere Sichtweise haben, als uns häufig bewusst ist. 

Eine Folge über Beziehung, Verantwortung, Selbstreflexion – und den Mut, unbequeme Fragen zu stellen. 

Jetzt in die Folge mit Maren reinhören:

Podcast-Folge „Opfer oder Bedrohung – Vanessa Bokr von der Hellhound …“ auf Spotify anhören
Podcast-Folge „Opfer oder Bedrohung – Vanessa Bokr von der Hellhound …“ bei Apple Podcasts anhören

Warum Grenzen mehr mit Menschen als mit Hunden zu tun haben

Ein zentraler Gedanke der Folge: 

Die Diskussion über Grenzen in der Hundeerziehung ist oft keine rein fachliche Debatte. 

Maren beschreibt, warum persönliche Erfahrungen, eigene Erziehung und individuelle Lebensgeschichten häufig darüber entscheiden, wie Menschen auf Themen wie Verbote, Konflikte oder Konsequenzen reagieren. 

Jan und Maren sprechen darüber: 

  • warum Hundetrainings-Diskussionen oft so emotional geführt werden  

  • weshalb persönliche Erfahrungen unsere Sicht auf Erziehung prägen  

  • und warum viele Konflikte eigentlich auf menschlicher Ebene stattfinden  

Dabei wird deutlich: 

Wer über Grenzen spricht, spricht oft gleichzeitig über die eigene Geschichte. 

Konflikte vermeiden oder lernen, sie gut zu führen?

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist der Umgang mit Konflikten. 

Maren vertritt die Ansicht, dass Konflikte weder bei Menschen noch bei Hunden grundsätzlich etwas Negatives sind. Entscheidend sei vielmehr die Frage, wie sie geführt werden. 

Gemeinsam diskutieren Jan und Maren, 

  • warum „Streite einfach nicht“ selten eine echte Lösung ist  

  • weshalb stabile Beziehungen auch unterschiedliche Meinungen aushalten können  

  • und warum Konflikte Vertrauen sogar stärken können  

Dabei entsteht ein spannender Perspektivwechsel: 

Nicht die Vermeidung von Konflikten macht Beziehungen stark – sondern die Fähigkeit, respektvoll mit ihnen umzugehen. 

 

Haltung statt Technik

Besonders intensiv wird das Gespräch, als es um die Frage geht, was eigentlich hinter einer Grenzsetzung steckt. 

Maren macht deutlich, dass nicht die Methode im Mittelpunkt stehen sollte, sondern die innere Haltung des Menschen. 

Es geht unter anderem um: 

  • den Unterschied zwischen der Ablehnung eines Verhaltens und der Abwertung eines Hundes  

  • die Bedeutung von Klarheit statt Wut  

  • und die Frage, warum viele Probleme nicht durch fehlende Konsequenz entstehen, sondern durch fehlende Orientierung  

Dabei wird klar: 

Eine Grenze muss nicht laut, hart oder emotional sein, um verstanden zu werden. 

Hundetraining als Spiegel unserer eigenen Geschichte

Ein besonders spannender Teil der Folge beschäftigt sich mit der Frage, warum das Thema Grenzen so viele Menschen persönlich berührt. 

Jan und Maren sprechen darüber, 

  • wie stark eigene Kindheitserfahrungen unsere Haltung beeinflussen  

  • warum „Bauchgefühl“ oft erlernte Erfahrung und nicht Intuition ist  

  • und weshalb Selbstreflexion im Hundetraining eine entscheidende Rolle spielt  

Die beiden kommen zu einer Erkenntnis, die weit über Hundeerziehung hinausgeht: 

Wer seinen Hund verstehen möchte, muss häufig zuerst sich selbst besser verstehen. 

Maren Grote – Beziehung, Reflexion und moderne Hundeerziehung

Maren Grote beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Lernverhalten, Erziehung und der Beziehung zwischen Mensch und Hund. 

Mit ihrem neuen Buch widmet sie sich einem der kontroversesten Themen der Hundewelt und plädiert dafür, Diskussionen wieder sachlicher, differenzierter und offener zu führen. 

Ihr Ansatz: 

Weniger Ideologien, mehr Verständnis. Weniger Lagerdenken, mehr Reflexion. 

Für wen ist diese Folge besonders geeignet? 

Für alle Hundehalter:innen, die sich intensiver mit Erziehung und Beziehung beschäftigen möchten. 

Für Menschen, die sich fragen, warum Diskussionen über Grenzen oft so emotional geführt werden. 

Und für alle, die bereit sind, das Thema Hundeerziehung nicht nur aus Sicht des Hundes, sondern auch aus Sicht des Menschen neu zu betrachten. 

Teile deine Geschichte mit uns: 

Bist du auch von besonderen Momenten mit deinem Hund berührt? Teile deine Erfahrungen mit uns und der Community! Hinterlasse einen Kommentar unter unseren Reels zum Thema, und lass auch andere teilhaben an diesen besonderen Momenten, die man eben nur als Hundemama oder Hundepapa erlebt – Schöne, wie bewegende!

Hier gibt’s weitere Folgen in der Übersicht

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