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Katzenurin entfernen

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Gründe für Katzenurin in der Wohnung

Es gibt die verschiedene Gründe, warum eine Katze in die Wohnung uriniert. Einer der einleuchtendsten ist das Alter der Katze. Katzenbabys müssen erst lernen, eine Katzentoilette aufzusuchen. Viele von Ihnen haben es zur Zeit der Übergabe, die üblicherweise ungefähr in der 12. Lebenswoche stattfindet, bereits gelernt. Manche brauchen aber auch noch ein wenig länger, andere wiederum sind mit der Umstellung in ein neues Heim erst einmal etwas durch den Wind und müssen sich langsam wieder daran gewöhnen. Das Problem kann durchaus auch mit der Katzentoilette selbst zusammenhängen. Denn davon gibt es eine große Auswahl – und nicht jede sagt einer Katze gleichermaßen zu. Vielleicht sind die Kitten mit offenen Katzenschalen aufgewachsen, und nun sollen sie plötzlich eine Katzentoilette mit Haube und Tür benutzen. Dass kann ohne weiteres dazu führen, dass die Toilette erst einmal nicht betreten wird und es hier und da zu einem Malheur kommt, woraufhin Sie den Katzenurin entfernen müssen.

Auch bei alt eingesessenen Katzen kann es plötzlich zu Problemen kommen. Vielleicht haben Sie den Aufstellort für das Katzenklo verändert oder zu einem anderen Katzenstreu gegriffen. Das mögen sensible Katzen gar nicht. Vielleicht steckt aber auch eine Krankheit dahinter, wie zum Beispiel eine Blasenentzündung, die von einem Tierarzt diagnostiziert und behandelt werden muss.

Unterschiede zwischen urinieren und markieren

1. Urinieren

Wenn Sie ein junges Kätzchen zuhause haben und in der Wohnung einen Urinfleck entdecken, handelt es sich um ein typischen Malheur, zu dem es schon einmal kommen kann. Erwischen Sie den Verursacher in Flagranti, kommentieren Sie die Aktion mit einem klaren „Nein“ und setzen die Katze ins Katzenklo. Entdecken Sie die Pfütze erst verspätet, ist es nutzlos, der Katze im Nachhinein eine Standpauke zu halten. Sie wird Sie nicht verstehen, auch wenn Sie sie neben die Pfütze stellen. Keinesfalls sollten Sie sie mit der Nase in den Urin tauchen. Das ist nicht nur eklig, sondern damit könnte es zwischen Ihnen und Ihrer Katze zu einem Vertrauensbruch kommen. Holen Sie etwas Katzenstreu, lassen den Urin aufsaugen und befördern Sie alles ins Katzenklo. Anschließend setzen Sie die Katze hinein, damit sie versteht, wo der richtige Platz ist. 

2. Markieren

Nicht immer handelt es sich bei einem Urinfleck jedoch um Unsauberkeit, manchmal steckt auch Markieren dahinter. Am häufigsten tritt dies bei unkastrierten Katern auf. Der Unterschied ist relativ einfach zu erkennen: Beim Urinieren nimmt die Katze eine leichte Hockstellung ein, beim Markieren bleibt sie dagegen stehen und verspritzt den Urin relativ waagerecht. Dementsprechend findet sich hier auch weniger eine Pfütze, sondern vielmehr Urinflecken, die sich an Wänden, Türrahmen oder Polstern befinden. Der Geruch ist zum Teil noch stärker als beim üblichen Katzenurin, schließlich soll er ja für jede Katze im weiten Umkreis „unüberriechbar“ sein. Hiermit werden klare Botschaften ausgesendet, wie zum Beispiel: „Das ist mein Revier.“ bzw. „Ich bin hier der Boss!“

So entfernen Sie Katzenurin:

Gründliches Reinigen

Sicherlich werden Sie Katzenurin so schnell wie möglich entfernen wollen, schließlich kann die Geruchsbelästigung erheblich sein. Es empfiehlt sich, hierbei sehr gründlich vorzugehen, denn Katzen suchen gerne Stellen auf, die sie bereits zuvor markiert haben bzw. wo sie schon einmal zum Wasser lassen hingegangen sind. Auch auf ihren Streifzügen durch die Natur werden immer wieder die gleichen strategisch wichtige Punkte aufgesucht und markiert, um zum Beispiel Reviergrenzen klar abzustecken. In der Wohnung kann dies im kleinen stattfinden. Gründe dafür können zum Beispiel sein, dass ein potenter Kater draußen eine Kätzin riecht oder in einem Mehrkatzenhaushalt ein Revier abgesteckt wird. Eine Kastration kann in solchen Fällen helfen, aber vielleicht möchten Sie mit Ihrem Kater züchten, weshalb diese Option nicht in Frage kommt. In diesem Fäll müssen Sie sich möglicherweise nicht nur einmal mit dem Problem herumschlagen, dass Sie Katzenurin entfernen müssen.

Katzenurin mit Haushaltsmitteln entfernen

Katzen riechen deutlich besser als wir. Damit keinerlei Rückstände die Katze dazu animieren könnte, den Platz erneut aufzusuchen, sollte Katzenurin mit aller Gründlichkeit entfernt werden. Mit Haushaltsmitteln funktioniert dies im Allgemeinen nur unzureichend bzw. kann zusätzliche Probleme aufwerfen. Die Herausforderung besteht darin, den Geruch nicht nur zu überdecken, sondern komplett zu neutralisieren. Und zwar so, dass es dabei weder zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Katze kommt, noch anschließend Fleckenränder übrig bleiben. Auf Fliesen und glatten Böden funktioniert dies recht zuverlässig, auf einem Teppich oder der Couch ist dies deutlich schwieriger. In Katzenforen finden sich Tipps, wie zum Beispiel die Verwendung von Backpulver, Maisstärke oder Soda. Zuerst sollte der Fleck mit Tüchern trocken getupft werden, anschließend reibt man das Pulver mit einer Bürste ein. Nach einigen Stunden Einwirkungszeit können die Reste einfach eingesaugt werden. Über den Erfolg sind sich Katzenbesitzer ebenso uneins wie bei der Verwendung von Mundwasser. Wichtig dabei ist in jedem Fall, kein farbiges Mundwasser zu verwenden, welches die Probleme noch vergrößern könnte. Nur bedingt empfehlenswert ist auch der Einsatz von Wasserstoffperoxid, welches ein Ausbleichen mit sich bringt. Abzuraten ist von Essigreiniger, dessen Geruch manche Katzen zu erneutem Pinkeln animiert.

Katzenurin mit Profireiniger entfernen

Sieht man sich auf Shopping-Seiten die Kommentare an, werden bezüglich Katzenurin entfernen die besten Resultate mit speziellen Geruchsentfernern erzielt. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass sie für Tiere unschädlich sind. Das Besondere an diesen Reinigern ist, dass Sie den typischen Uringeruch nicht nur überdecken, sondern die Mikroorganismen bekämpfen. Den geruchsverursachenden Bakterien wird der Nährboden entzogen, wodurch sie effizient abgebaut werden. Somit sind keine scharfen bzw. chemischen Reinigungsmittel notwendig. Der in Gang gesetzte Prozess benötigt jedoch seine Zeit, weshalb es mit einmaligem Einsprühen und Wegwischen selten getan ist. Je nachdem, wie viel Urin auf welcher Unterlage eingedrungen ist, muss der Einsatz nicht nicht nur mehrmals wiederholt werden, sondern kann sich auch über ein bis zwei Tage hinziehen. Im Allgemeinen lohnt sich jedoch der Aufwand, denn anschließend ist tatsächlich (zumeist) keinerlei Uringeruch mehr feststellbar. Auch bleiben keine Ränder zurück – vorausgesetzt, das Mischverhältnis (mit Wasser) und die Anwendungshinweise wurden alle eingehalten.