Durchfall beim Hund

Durchfall kommt bei Hunden sehr häufig vor und ist zumeist kein Grund zur Sorge. Im Zweifelsfall sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Wie du Symptome richtig deutest, die Ursache findest und welches Hundefutter bei Durchfall wirklich hilft, erfährst du hier →

Was genau ist Durchfall beim Hund?

Der medizinische Fachbegriff für Durchfall ist "Diarrhöe".  Erkrankt dein Hund daran, ist dies normalerweise sehr offensichtlich: Der Kot ist breiig oder gar flüssig und weicht vom üblichen Geruch ab. Er kann sowohl eine andere Farbe (oftmals gelb) als auch Blut oder Schleim aufweisen. Die Häufigkeit des Stuhlgangs kann bei Durchfall gleichbleibend sein, zumeist ist sie aber etwas erhöht. Häufige Begleiterscheinungen sind ein ständiges Grummeln im Magen des Vierbeiners. Sie machen deutlich, dass der Magen-Darm-Trakt beeinträchtigt ist. Unter Umständen ist es dem Hund daher nicht möglich, rechtzeitig nach draußen zu gelangen. Schimpfe ihn nicht, wenn es zu einem Malheur kommt. Deinem Hund geht es sowieso schon nicht gut und es handelt sich keinesfalls um ein absichtliches Verhalten. Wenn möglich, lass die Terrassentür offenstehen oder erhöhe die Anzahl der Gassirunden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass nach einem bis drei Tagen der Spuk schon wieder vorbei ist. In diesem Fall spricht die Medizin von einem akuten Durchfall, welcher üblicherweise so schnell wieder verschwindet wie er aufgetaucht ist. Ist er dagegen wiederkehrend, handelt es sich um einen chronischen Durchfall. In vielen Fällen ist es ratsam, den Hund beim Tierarzt durchchecken zu lassen, um die Ursache zu finden. Das gilt vor allem bei Welpen, die schnell von einem zu hohen Flüssigkeitsverlust bedroht sind, der zu einem wirklich ernsten Problem werden kann.

Was sind Ursachen für Durchfall beim Hund?

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, die zu Durchfall bei deinem Hund führen können. Manchmal gestaltet sich die Suche nach dem Auslöser sehr langwierig, zumeist ist er aber schnell gefunden. Dazu muss in vielen Fällen noch nicht einmal ein Tierarzt aufgesucht werden, weil einem der Grund selbst klar wird:

Verdorbene Nahrung ➔
Hat der Hund auf einer Gassirunde oder im Garten Aas, Abfall, einen alten Kauknochen oder Kot gefressen?
Lag das (Nass-)Futter bereits mehrere Stunden im Napf und könnte schon leicht verdorben gewesen sei?

Unverträgliche Nahrung ➔
Hat er sich vom Küchentisch bedient bzw. etwas für ihn Unverträgliches wie Schokolade, Nüsse oder Weintrauben verzehrt?
Hat er eine zu große oder zu kalte Futterration gefressen?
Hast du Trockenfutter aufgeweicht und es wurde nicht gleich gefressen? Dann könnte es zu Gären begonnen haben.

Futterumstellung ➔  
Hast du einen abrupten Futterwechsel vorgenommen?

Giftige Substanzen ➔   
Könnte dein Hund mit Putzmittel, Chemikalien, Giftködern oder Düngemittel in Kontakt gekommen sein?

Magen-Darm-Erkrankungen ➔
Leidet dein Hund an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung?
Hat er vielleicht einen bakteriellen und/oder viralen Infekt?
Wurde dein Hund korrekt entwurmt oder könnte er Würmer haben?
Leidet dein Hund unter Angst, Stress oder Aufregung? Auch das kann Durchfall auslösen.

Medikamente ➔ 
Manche Medikamente wie zum Beispiel Antibiotika können Durchfall auslösen.

Symptome von Durchfall beim Hund

Durchfall ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, welches sich aufgrund einer Krankheit oder eines Problems zeigt. Nicht nur flüssiger Kot ist ein typisches Symptom – es gibt viele weitere, die mit Durchfall einhergehen können:

  •     Gelber, grüner, blutiger oder schleimiger Kot
  •     Stuhlgang findet abrupt und deutlich häufiger statt
  •     Hund ist geschwächt oder unruhig
  •     Ständiges Magengrummeln und/oder Blähungen
  •     Der Welpe verliert schnell an Gewicht
  •     Bauchschmerzen und Unterleibskrämpfe
  •     Der Hund hat keinen Appetit
  •     Mehr als 40 Grad Fieber
  •     Der Hund ist dehydriert

 

Mit welchen Symptomen zum Tierarzt?

Es lässt sich keine pauschale Antwort geben, ob bei Durchfall ein Tierarztbesuch notwendig ist oder nicht. Die Frage muss individuell beantwortet werden. Sofern der Allgemeinzustand des Tiers gut ist, kann normalerweise vorläufig darauf verzichtet werden. Je nach Verfassung des Tiers sollte bei Durchfall mit einem Arztbesuch nicht zu lange gewartet werden. Anders sieht es bei Welpen, geschwächten, kranken oder alten Hunden aus, die grundsätzlich bei Durchfall immer sofort tierärztlich untersucht werden sollten. Denn diese Tiere haben deutlich weniger Reserven als ein erwachsener Hund. Selbiges gilt, wenn ein Hund folgende Anzeichen aufweist:

  •     Blut im Kot
  •     starke Bauchschmerzen
  •     sehr teilnahmslos oder unruhig
  •     Durchfall + Erbrechen
  •     Hund trinkt nicht
  •     über 40 Grad Fieber

    
Wenn es dir möglich ist, bring zum Tierarzt eine Kotprobe deines Hundes mit und überlege, mit welchen Informationen du die Suche nach der Ursache eventuell erleichtern könntest.

Gründe für häufigen Durchfall beim Hund

Wiederkehrender Durchfall beim Hund sollte auf jeden Fall tierärztlich abgeklärt werden. Hält Durchfall länger an, tritt nach ein paar Tagen erneut auf oder wird von Erbrechen begleitet, muss die Ursachenforschung ausgeweitet werden. Es ist zum Beispiel durchaus möglich, dass dem Hund aus psychischen Gründen etwas auf den Magen schlägt. Vielleicht wird er von einem anderen Tier oder einem Familienmitglied ständig geärgert. Vielleicht herrscht am Futterplatz sehr viel Unruhe. Oder kam es im Umfeld vielleicht zu einem Todesfall? Solche Situationen können zu Magen-Darm-Problemen führen.  

Ein weiterer Auslöser für Durchfall sind Parasiten. Der Nachweis lässt sich nur mit Hilfe eines Tierarztes durchführen. In Frage kommen zum Beispiel Würmer, die sich im Darm eingenistet haben. Eine Wurmkur ist relativ vielversprechend. Schwieriger gestaltet sich häufig der Kampf gegen Giardien. Die winzigen Einzeller bedürften oftmals einer langwierigen Behandlung.  

Gründe für einen chronischen oder länger anhaltenden Durchfall können auch Viren oder Bakterien sein. Ebenso in Frage kommt eine Magen-Darm-Erkrankung, Autoimmunstörung, Organerkrankung oder hormonelle Erkrankung. Außerdem kann eine (Futter-)Allergie der Hintergrund für Durchfall sein. Hier bedarf es einer genauen Analyse, um den Auslöser der Futterunverträglichkeit aufzuspüren.

Durchfall beim Hund richtig behandeln

Sofern der Allgemeinzustand des Hundes es zulässt, kannst du zunächst selbst aktiv werden, um deinem Vierbeiner bei seinem Durchfall schnell Linderung zu verschaffen. Mit diesen erste Hilfe Tipps gegen Durchfall kannst du ihm bestimmt schnell helfen:

Tipp 1

Erste Hilfe bei Durchfall

Wenn du vermutest, dass dein Hund lediglich etwas „Falsches“ gefressen hat, kannst du den Durchfall zunächst selbst behandeln: Gib ihm bis auf weiteres nichts mehr zu Fressen! Fasten ist sinnvoll, damit sich der Darm erholen kann. Für einen erwachsenen Hund ist es kein Problem, 24 Stunden ohne Nahrung auszukommen. Verzichte auch auf jegliches Leckerli. Halte eine Null-Diät ein, vergiss aber nicht, den Wassernapf stets gefüllt zu haben. Keinesfalls solltest du dem Hund bei Durchfall sein Lieblingsfutter servieren, „weil es ihm so schlecht geht“. Nicht auszuschließen ist nämlich, dass er sein Unwohlsein dann mit diesem Futter in Verbindung bringt. Außerdem sollte der Magen-Darm-Trakt sich zunächst erholen und möglichst wenig "arbeiten" müssen.

Tipp 2

Hausmittel bei Durchfall

Wenn dein Vierbeiner lediglich an leichtem Durchfall leidet, können nach bzw. neben einer vorübergehenden Diät auch Hausmittel zum Einsatz kommen. Zu diesen zählen unter anderem Kohletabletten, ein geriebener Apfel oder eine Karottensuppe. Gut für den Magen-Darm-Trakt können auch Ballaststoffe sein, die Feuchtigkeit binden. Sie können beispielsweise in Form von Flohsamen zugeführt werden.

Tipp 3

Schonkost bei Durchfall

Nach der Null-Diät sollte der Magen-Darm-Trakt nach einem bis zwei Tagen langsam wieder aktiviert aber nicht zu sehr belastet werden. Hier hat sich eine leichte Schonkost von Reis und Huhn bewährt. Alternativ darf auch gerne Kartoffel und Huhn gewählt werden. Beides kann selbst gekocht und in mehreren kleinen Portionen über den Tag hinweg angeboten werden. Wer nicht selbst kochen möchte ist mit dem speziellen Hundefutter gegen Durchfall von MERAVITAL GASTRO INTESTINAL bestens beraten. Alternativ bietet MERA auch getreidefreies Hundefutter mit Reis und Truthahn oder Kartoffel und Huhn an. Auch diese Sorten sind bestens verträglich und besonders bei leichtem Durchfall zu empfehlen.

Welches Futter hilft bei Durchfall beim Hund?

Besonders wenn dein Hund akuten Durchfall hat und bei sensiblen Hunden ist es besser, für einige Tage Schonkost zu verabreichen. Ideal ist ein Hundefutter, welches das erkrankte Verdauungssystem entlastet und den Aufbau geschädigter Partien fördert. Zu diesem Zweck wurde von Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern MERAVITAL GASTRO INTESTINAL entwickelt. Es enthält besonders hochwertige Zutaten und weist eine leichte Verdaulichkeit auf und ist somit das ideale Hundefutter, wenn dein Hund Durchfall hat. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren sorgen darüber hinaus dafür, dass Entzündungen gehemmt, die Darmflora wieder aufgebaut und das Immunsystem aktiviert wird. In der aktuen Phase ist MERAVITAL GASTRO INTESTINAL also das Mittel der Wahl, um den Durchfall bei deinem Hund schnell wieder in den Griff zu bekommen und den Magen-Darm-Trakt auf gesunde Weise zu entlasten.

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Durchfall beim Hund vorbeugen und vermeiden

Tipp 1

Getreidefreies Hundefutter füttern

 

Neigt dein Hund häufiger zu Durchfall, solltest du ein Hundefutter wählen, welches besonders schonend für den Magen-Darm-Trakt ist. Nahrungssensible Hunde, die häufiger unter Durchfall leiden, haben unter Umständen Probleme Getreide im Hundefutter zu verdauen. Deswegen solltest du besonders hochwertiges Hundefutter ohne Getreide wählen, wie du es bei MERA erhältst. Mit dem umfangreichen Angebot an getreidefreiem Hundefutter kannst du deinen Hund besonders schonend füttern und so die Wahrscheinlichkeit von erneutem Durchfall minimieren. Als Alternative zu Getreide bietest du deinem Hund zum Beispiel mit der leicht verdaulichen Kartoffel einen gesunden Ersatz. Das kann vor allem für große Hunde von Bedeutung sein, denn sie haben im Vergleich zu kleinen Rassen einen prozentual kürzeren Darm. Unter anderem sind in Kartoffeln Vitamin C, B1 und B2, sowie Magnesium, Kalzium und Kalium enthalten. Hier findest du getreidefreies Hundefutter →

 

Tipp 2

Finde den Auslöser des Durchfalls

Du kannst die Wahrscheinlichkeit von Durchfall bei deinem Hund minimieren - einen hundertprozentigen Schutz gibt es jedoch nicht. Das Auftreten lässt sich nur verringern, wenn du genau weißt, was bei deinem Hund der Auslöser war. Vielleicht musst du beim Gassigehen oder bei dir Zuhause aufmerksamer sein, dass dein Vierbeiner nichts Verbotenes frisst. Möglicherweise kannst du bestimmte Fütterungsfehler vermeiden oder hast erkannt, dass du Hygienemaßnahmen ernster nehmen musst. Wichtig ist auch, dass der Hund regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt wird. Viele empfehlen zur Vermeidung von Durchfall und Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt ein getreidefreies Hundefutter und eine regelmäßige Wurmkur. Achte besonders auf eine verantwortungsvolle korrekte Entwurmung. Wie genau du deinen Hund richtig entwurmen kannst, erfährst du in unserem Ratgeber Artikel: "Hunde richtig entwurmen". 

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