
Hunde und Katzen gesund und lecker ernähren
Obst und Gemüse sind gesund und lecker – allerdings solltest du nicht nur auf die richtige Dosierung achten, sondern auch ganz genau wissen, welche Sorten dein Liebling verträgt und welche ihm eher schaden. Deswegen möchten wir dir im Folgenden nicht nur eine Orientierung an die Hand geben, womit du deinem Hund oder deiner Katze eine Freude machen kannst, sondern dir auch mit allgemeinen Fütterungs- und Dosierungstipps zur Seite stehen.

Hier findest du antworten zu folgenden Themen
Obst & Gemüse
Saisonale Zugaben entsprechend der Jahreszeit
Mit Obst und Gemüse kannst du deinem Liebling allerlei leckere Gerichte zaubern oder sie verfeinern. Besonders frisch und lecker werden die Mahlzeiten, wenn du dabei auf saisonale Sorten setzt und diese am besten noch regional bekommen kannst. Damit hilfst du nicht nur der Umwelt, sondern bringst auch mehr Abwechslung und Vielfalt in den Futterplan deines Hundes oder deiner Katze. Damit du dich etwas orientieren kannst, wann welches Obst oder Gemüse Saison hat, findest du im Folgenden eine kleine Auflistung als Hilfestellung. Zusätzlich findest du leckere und gesunde Beigaben, wie beispielsweise Öle oder Kräuter – damit wird jeder Hund und jede Katze zum kleinen Gourmet.
*gekocht
**ohne Kern & reif
Achtung, giftig!
Wovon dein Tier lieber die Pfoten lassen sollte!
Viele Lebensmittel, die für uns gut verträglich sind, können für deine tierischen Mitbewohner giftig sein. Die Folge können Durchfall bei Hund oder Katze und Erbrechen, aber auch bei weitem Schlimmeres sein. Das Stichwort hier heißt "Aufklärung". Nur wenn du dir absolut sicher bist, dass ein bestimmtes Lebensmittel von deinem Tier vertragen wird, solltest du es auch füttern.
Eine kleine Zusammenstellung, was in jedem Falle giftig für dein Tier ist bekommst du hier von uns:

Nüsse
- Muskatnüsse
- unreife Walnüsse
- Schwarznüsse
- Macadamia-Nüsse
- Bittermandeln (enthalten Bitterstoffe & Blausäure)
obst & gemüse
- Avocados (können zu irreparablen Herzmuskelstörungen führen)
- unreifes Steinobst, unreife Tomaten oder unreife Paprika
- rohe Kartoffeln
- Weintrauben & Rosinen (können zu Nierenschäden führen)
- Knoblauch, Zwiebeln & Lauchgewächse (können Blutarmut hervorrufen)
- roher Brokkoli (kann zu Blutarmut führen)
- Zitrusfrüchte (enthalten Säure, die den Magen reizt)
weitere lebensmittel
- Alkohol (führt zu Nieren- & Leberschäden)
- rohes Schweinefleisch (kann das tödliche Aujeszky-Virus enthalten; Schweinefleisch darf nur durchgebraten oder gegart verfüttert werden)
- Kaffee oder Tee (enthält Koffein. Es wirkt toxisch und führt zu Erbrechen, Herzrasen und Ruhelosigkeit)
- Xylit (Zuckeralkohol sorgt wie regulärer Alkohol für Koordinationsprobleme, Krämpfe und Leberschäden)
- Schokolade (enthält Theobromin, wirkt störend auf das Nervensystem und sorgt für das vermehrte Ausschütten von Stresshormonen, Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und Ruhelosigkeit)

Unser Tipp
Informiere dich über Unverträglichkeiten oder Problemchen deines Lieblings und passe die Ernährung entsprechend an. Leidet deine Fellnase beispielsweise an Nierenproblemen, solltest du auf Rote Beete, Spinat oder Mangold lieber verzichten.
Frage im Zweifel unsere meraErnährungsberatung!
Mo - Do: 8.00 - 16.45 Uhr | Fr. 8.00 - 15.00 Uhr
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Fütterungstipps
Von unserer Ernährungsexpertin Dr. Anika

- Viele Fellnasen sind wahre Grünzeug-Fans und lieben einen Apfel oder eine Karotte als Snack zwischendurch. Einige Sorten Gemüse wie z.B. Karotten können sowohl roh als auch gegart verfüttert werden.
- Der umgekehrte Fall kann ebenfalls gelten: Kartoffeln sollten im Gegensatz zu Karotten nicht roh verfüttert werden. Durch das Kochen wird die enthaltene Stärke leichter verdaulich.
- Achte bei Nüssen und Samen darauf, dass du sie nur frisch geschrotet fütterst – andernfalls können die enthaltenen gesunden Fette schnell ranzig werden.
- Bei Äpfeln, Kirschen, Pfirsichen und anderem Steinobst solltest du die Kerne bzw. Steine entfernen und darauf achten, dass sie richtig reif sind, bevor du sie deiner Fellnase anbietest.
- Um eine gute Aufnahme aller wichtigen Nährstoffe zu gewährleisten, kannst du das Futter auch mit etwas Öl ergänzen. Das hilft nicht nur, die fettlöslichen Vitamine zu verwerten, sondern macht die Mahlzeit für deinen Liebling noch schmackhafter.
- Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Spürnase bestimmte Lebensmittel verträgt, teste es erst einmal in kleinen Mengen aus. Falls dein Hund bald größere Häufchen macht als sonst ist das übrigens völlig normal und kein Grund zur Sorge – das liegt an den im Obst und Gemüse enthaltenen Fasern.
- Keine Angst bei Verfärbungen! Manche Lebensmittel, wie z.B. Rote Beete oder Spinat, können das Fell um die Schnauze herum oder den Kot einfärben. Das ist für deine Fellnase nicht weiter schlimm und geht auch bald wieder weg.

kleine Orientierungshilfe
Das solltest du beim gelegentlichen Füttern von Toppings oder Snacks beachten!
Obst und Gemüse ist gesund und lecker – allerdings solltest du auch hier auf die richtige Dosierung achten. Damit du den täglichen Nährstoffbedarf deines Tieres nicht versehentlich überschreitest, haben wir nachfolgend eine kleine Orientierungshilfe für dich.
Wie viel Obst und Gemüse darf mein Hund bei welchem Körpergewicht täglich fressen?
Im folgenden kannst du dich bei der täglichen Dosierung von Obst und Gemüse ganz einfach am Körpergewicht deines Fellfreundes orientieren und ihm so zum Alleinfutter eine leckere Varianz anbieten.







