Labrador Retriever

Labrador Retriever sind gutmütig, freundlich und lerneifrig. Sie eignen sich sehr gut als Familienhund, allerdings benötigen sie ausreichend Auslauf und Beschäftigung.

Steckbrief

Herkunft Großbritannien
Größe mittel
Gewicht ca. 25 - 35 kg
Charakter geduldig, freundlich, intelligent
Alter ca. 11 - 13 Jahre
Felllänge kurz
Fellfarbe braun, schwarz, gelb
Pflege gering
Bewegungsbedarf mittel

Der Charakter des Labradors

Der Labrador zählt zu den beliebtesten Hunderassen der Welt. Das hat er nicht nur seinem schmucken Aussehen zu verdanken, sondern vor allem auch seinem Wesen. Er ist stets bemüht, seinem Halter zu gefallen. Er gibt sich äußerst geduldig und zählt nicht zu den Kläffern. Wurde er im Welpenalter gut sozialisiert, stellt er einen perfekten Familienhund dar. Er kann sehr gut mit Kindern, ist spielfreudig, liebt lange Gassirunden und ist für jede Art von Ausflug zu haben. Dabei weiß er sich sehr gut zu benehmen, außer die Erziehung kam etwas zu kurz. In diesem Fall sollte sich der Halter hinterfragen, denn der Labrador ist grundsätzlich sehr aufmerksam, intelligent und lernbereit.

Geschichte des Labrador Retrievers

Der Labrador und der Golden Retriever stammen ursprünglich aus Neufundland, welches an der Ostküste Kanadas liegt. Die Urahnen der Retriever sollen die dort ansässigen St. John’s Hunde gewesen sein. Der Vorläufer des Labradors entwickelte sich zu einem beliebten Hund bei Fischern, denn sie waren für ihre Apportierfreude sowohl an Land wie auch im Wasser bekannt. Sie halfen Netze und Fische aus dem Meer zu holen und erlegte Enten zu apportieren. Das führte zu ihrem Doppelnamen Labrador Retriever (engl. retrieve = zurückholen).

19. Jahrhundert

Seeleute nahmen im 19. Jahrhundert Retriever gelegentlich mit nach England. Dort wurde an der Weiterentwicklung der Rasse gearbeitet. Sie wurde mit Jagdhunden gekreuzt, um die jagdlichen Eigenschaften weiter zu verbessern. Zu ihrer Hauptaufgabe wurde das Apportieren von erlegten Wasservögeln. Das Aussehen der Hunde war damals reine Nebensache. Die meisten waren schwarz. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen weitere Farben hinzu und es wurden die ersten Rasseclubs gegründet. Die Anerkennung bei der europäischen Dachorganisation FCI erfolgte im Jahr 1954. Von da an stieg der Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit des Labradors stetig an.

Die Haltung

Für aktive Menschen ist die Haltung eines Labradors ein Leichtes. Wer dagegen einen Couchhund sucht, der entscheidet sich besser für eine andere Rasse. Denn auch wenn ein Labrador äußerst ruhig und geduldig sein kann, so benötigt er dennoch täglich seine Spaziergänge und ausreichend Beschäftigung. In ihm steckt noch immer der Arbeitshund, der er über Jahrhunderte hinweg war. Zwar gibt es beim Labrador zwei Zuchtlinien – einmal für jagdliche Belange zum anderen für die Haltung als Familienhund – aber auch diese brauchen Abwechslung. Wer also nicht möchte, dass sein Labi als Ersatzprogramm den Garten umgräbt, sorgt besser für Action. Eine der Lieblingsbeschäftigungen vieler Labrador Retriever ist das Apportieren. Das kann im privaten durchgeführt werden oder mit erhöhten Anforderungen in einer Hundeschule. Hier findet man viele weitere Herausforderungen für die klugen Hunde. Beliebt sind sowohl verschiedene Hundesportarten (z.B. Agility oder Obedience) als auch eine Ausbildung als Rettungshund, Therapiehund oder Spürhund.

Rassemerkmale

Der Labrador Retriever ist mit zirka 55 Zentimetern Schulterhöhe von mittlerer Größe. Er ist kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, breit und tief in der Brust und sollte kein Übergewicht aufweisen. Auffallend ist seine (am Ansatz) dicke Rute, welche auch als „Otterschwanz“ bezeichnet wird. Damit erreicht er im Wasser eine gute Steuerung und Vorwärtsbewegung. Dazu trägt auch sein sehr kurzes, dichtes Fell bei, welches weder wellig sein darf noch eine Befederung aufweisen soll. Das Fell fühlt sich relativ hart an und verfügt über eine wetterbeständige Unterwolle, die ihn vor Kälte schützt. Der Labrador ist stets einfarbig – lediglich ein kleiner weißer Brustfleck wird im Rassestandard erlaubt. Ihn gibt es in den Fellfarben gelb, braun und schwarz.

Erscheinungsbild

kräftig, harmonisch

Schulterhöhe

54 - 57 Zentimeter

Haarkleid

kurz, dicht

Fellfarbe

gelb, braun, schwarz

Erziehung

Der Labrador ist sehr aufmerksam, intelligent und lernbereit. Von daher sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Erziehung gut. Wer allerdings im Junghundealter zu viel durchgehen lässt, muss damit rechnen, dass der Labi seinen Kopf durchsetzt und öfters einmal macht, was ihm gerade gefällt. Ideal ist der Besuch einer Welpenschule, in der die Hunde lernen miteinander zu interagieren. Zudem sollte frühzeitig mit dem Erlernen von Kommandos begonnen werden. Auch beim klugen Labrador muss nicht alles von Anfang an klappen, mit der Zeit sollte jedoch durchaus eine gewisse Konsequenz bei der Umsetzung gefordert werden. Dazu sind weder Gebrüll noch Strafen notwendig. Der gefräßige Labrador lernt schnell, dass man sich ein Leckerli verdienen kann, wenn alles wie gewünscht abläuft. Es dürfen nur nicht zu viele sein, sonst droht Übergewicht.

Pflege des Labradors

Die Fellpflege eines Labradors ist nicht aufwendig. Sein kurzes Fell liegt glatt an und nimmt wenig Schmutz auf. Allerdings besitzt er einiges an Unterwolle, die beim zweimal jährlichen Fellwechsel für ordentlich Haare sorgt. Dann sollte nicht nur etwa zweimal in der Woche, sondern besser jeden zweiten Tag zur Bürste gegriffen werden. Ein Bad benötigt er grundsätzlich nicht. Da viele von ihnen das Wasser lieben, nimmt er aber gerne eins in der Natur. Wer nicht rechtzeitig reagiert, muss auch damit rechnen, dass er ein Schlammbad nimmt. Der Labrador ist diesbezüglich nicht wählerisch. Zum Glück fällt im getrockneten Zustand der meiste Schmutz ganz von selbst ab. Der Rest kann einfach ausgebürstet werden.

Gesundheit

Beim Labrador handelt es sich um eine robuste, gesunde Hunderasse. Erbkrankheiten sind aber auch bei dieser Rasse nicht auszuschließen. Verantwortungsvolle Züchter versuchen diese durch Gesundheitstests und entsprechender Zuchtauswahl zu vermeiden. Informiere dich bei der Anschaffung am besten darüber. Mögliche Erbkrankheiten sind zum Beispiel eine Hüftgelenksdysplasie oder Ellenbogendysplasie. In beiden Fällen kommt es zu Problemen im Bewegungsablauf, die durch Übergewicht noch begünstigt werden. Langzeittests haben ergeben, dass ein übergewichtiger Labrador eine ein bis zwei Jahre kürzere Lebenserwartung besitzt. Es lohnt sich also, das Gewicht seines Hundes im Auge zu behalten. Das klappt am besten mit viel Bewegung, einem hochwertigen Hundefutter und nicht zu vielen Leckerlis.

Die Ernährung des Labradors

Der Labi ist bei der Ernährung in der Regel nicht besonders wählerisch, denn ihm schmeckt es fast immer. Damit du dem bettelnden Blick deines Vierbeiners mit gutem Gewissen öfter nachgeben kannst, empfehlen wir als Hundefutter für den Labrador eine energiereduzierte Variante, wie beispielsweise das MERA pure sensitive Lachs & Reis.  Bei einem sportlich aktiven Labi, der genügend Bewegung und reichlich sportliche Begeisterung mitbringt, empfehlen wir ein Hundefutter mit einem leicht erhöhten Proteingehalt, wie es zum Beispiel das MERA esstial agility Hundefutter aufweist. So kann sichergestellt werden, dass dein Labrador alle wichtigen Nährstoffe erhält, die er für eine artgerechte Fütterung und die ideale Versorgung seiner Muskeln benötigt. Bei dieser Hunderasse sollte man ganz besonders auf eine bedarfsgerechte Fütterung achten, da der Labrador zu Übergewicht neigt. Sollte dein Labi etwas zuviel Gewicht aufweisen, empfehlen wir für eine Hundediät das MERAvital weight control. Damit gehört Übergewicht bald der Vergangenheit an. Bei MERA verzichten wir grundsätzlich auf Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, sowie Zucker und Soja. Wir verarbeiten ausnahmslos nur beste Zutaten, die wir vorzugsweise regional beziehen.

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Bitte bedenke, dass die tägliche Futterration den individuellen Bedürfnissen deines Hundes angepasst werden muss. Bedingungen wie Alter, Bewegungsleistung und Umwelteinflüsse (Wetter, Sommer, Winter) spielen bei der Auswahl eines ausgewogenen und bedarfsgerechten Hundefutters eine ebenso wichtige Rolle. Für eine individuelle Produktberatung nutze doch bitte den MERA Produktberater. Selbstverständlich beraten wir dich auch gerne persönlich:
 

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