Urlaub mit Hund

Ein Urlaub mit Hund braucht gute Vorbereitung: Impfungen, Gesundheitszeugnis, Ausweis und die Fütterung auf Reisen. Wir erklären, worauf du achten musst!

Gewissenhafte Reiseplanung

Um einen erholsamen Urlaub verbringen zu können, sind diverse Vorkehrungen zu treffen. Denn der Hund soll es im Urlaub ebensogut gut haben wie der Rest der Familie.
 

Kompromisse im Urlaub?

Wir selbst können sicherlich mal Kompromisse schließen. Aber der Hund? Wird er glücklich darüber sein, im Hundeanhänger oder im Auto zu schlafen? Oder darf mit ins Ferienheim? Dumm nur, dass überall Teppich liegt oder auf den Fliesen sich schon der eine oder andere Hund erleichert hat und dein Hund nun auch meint, er müsse seinen Duft für die Nachwelt festhalten. Oder stellt sich der sicher eingezäunte Garten für große Hundefreude plötzlich doch als mickrige Hecke heraus, sodass sich regelmäßig Nachbars Hunde die Ehre geben? Und nicht zu vergessen: Das Bett für Frauchen und Herrchen. Macht uns doch sicher nichts aus, dass die anderen Hunde auch schon darin geschlafen haben, oder?

Die Wahl des Hundestrandes

Schau dir die Lage vorher im Internet genau an und vertraue nicht allein auf die Aussage der Vermieter. Bevor du später betroffen feststellst, dass der Hundestrand ein Angelsee ist, an dem Hunde unerwünscht und das Meer zwei Stunden entfernt ist.

Alles Probleme, die man nun wirklich nicht erwartet.

Kam einem die Stimme am anderen Ende der Leitung doch so sympathisch vor. Wie hat sie doch geschwärmt vom Glück für Mensch und Tier in dieser Gegend. Nur wenige Eindrücke von vielen Pannen, die uns heimsuchen könnten. Von daher sollte man sehr gewissenhaft planen und sich genau erkundigen, bevor man die Reise antritt. Das schont Nerven und verspricht einen traumhaften Urlaub für Mensch und Tier.

Checkliste vor der Reise

Vorkehrungen für die Reise mit Hund

Bei den Vorbereitungen für den Urlaub mit deinem Hund wirst du viele Gemeinsamkeiten zwischen Kindern und deinem Hund feststellen. Beide wollen am liebsten ohne Wenn und Aber sofort los, beide können häufig die Anreise mit dem Auto nicht so gut vertragen und beide lassen ihrem Temparament freien Lauf. Auch wenn dein Hund schon bildlich gesehen mit der Leine in der Schnauze auf dich wartet und die gemeinsame Abreise kaum erwarten kann: Nimm dir trotzdem genügend Zeit, um alle Vorkehrungen in aller Ruhe zu treffen!

  • Impfungen
    Dein Tierarzt wird dich beraten, welche Impfungen in deiner Urlaubsregion notwendig sind.
    Eine Basis-Impfanleitung findest du hier >

  • Heimtierausweis
    In den meisten EU-Staaten darf dein Hund mit dem Europäischen Heimtierausweis einreisen. Manche Länder verlangen aber Zusatznachweise. Erkundige dich rechtzeitig bei deinem Tierarzt.

  • Gesundheit
    Du selbst kennst den Gesundheitszustand deines Hundes am Besten. Sei dir sicher, dass es deinem Hund gut geht. Stelle deinen Hund im Zweifelsfall sicherheitshalber noch einmal beim Tierarzt vor. Denke auch an die Vorbeugung oder Behandlung von Flöhen und Würmern und auch an die Tollwutimpfung. Je nachdem in welches Land du reisen möchtest, werden vielleicht Antikörpernachweise verlangt, was eine langfristige Vorplanung benötigt.
    Wissenswertes zum Thema Gesundheit findest du hier >

  • Gesundheitszeugnis
    Manche Länder bergen Gesundsheitsrisiken und verlangen den Nachweis eines Gesundheitszeugnisses für deinen Hund. Auch hier gilt wieder: Andere Länder - andere Sitten.

  • Ausweis
    Wichtig ist, dass du deinen Hund immer "ausweisen" kannst. Dazu dienen Microchip, Hundemarke oder Tätowiernummer.

  • Frisches Wasser
    Abhängig von Reisezeit und Reiseland musst du unterschiedliche Vorbereitungen treffen. Im Sommer beispielsweise braucht dein Hund sehr viel frisches Wasser, welches du ihm regelmäßig anbieten solltest. Plane ca. alle zwei Stunden eine Pause ein, damit dein Hund sich bewegen und erleichtern kann. Auch du profitierst davon.

  • Reisekrankeit
    Manchen Hunden wird es beim Auto fahren furchtbar schlecht. Es gibt Möglichkeiten, diese Last deinem Hund zu nehmen. Frage deinen Tierarzt.

  • Sicherheit im Auto
    Falls du mit dem Auto reist, achte auf deine Sicherheit und auch die deines Hundes ganz besonders. Ein im Auto umherhüpfender Hund führt schnell zu einem Unfall. Gewöhne deinen Hund ans Autofahren und eventuell an eine Transportbox.

Fütterung auf Reisen

Nimm immer eine ausreichende Menge Futter mit.

Eine Futterumstellung könnte unangenehme Folgen für deinen Hund mit sich bringen. Häufig treten Probleme wie Blähungen, vermehrter Kotabsatz oder auch Durchfallerkrankungen auf, die du im Urlaub nun wirklich nicht schätzen wirst. Vorsorglich solltest du lieber zuviel Futter mitnehmen als zu wenig. Auch solltest du deinen bestenfalls 2 Stunden vor Reisebeginn nicht mehr füttern. Die Aufregung könnte deinem Hund ansonsten leicht "auf den Magen schlagen". Sollte die Anreise sehr lange dauern, lege möglichst lange Pausen ein und füttere in Ruhe.

Tipp:

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Zum Futterfinder >

Reiseapotheke für den Hund

Deine Reise- und Notfallapotheke kann im einzelnen sehr umfangreich sein und sollte mit deinem Tierarzt besprochen werden. Nachfolgend findest du eine kleine Checkliste der notwendigsten Dinge:

  • Medikamente, die der Tierarzt verordnet
  • Elektrolyte (Pulver oder Tabletten gegen häufig auftretenden Durchfall)
  • Fieberthermometer
  • Pinzette (um z.B. Fremdkörper entfernen zu können)
  • Einmalspritzen 10-20 ml (um Wunden oder Augen spülen zu können)
  • Augensalbe
  • Wundsalbe/Wundspray (am besten antibiotikahaltig um Infektionen zu vermeiden)
  • Zeckenhaken
  • Antihistamine (Tabletten oder Injektion bei Allergien)
  • Wundverband (Haftbinden, Watte, Heftpflaster, Mullbinden, Mulltupfer etc.)
  • evtl. "Hundeschuhe" zum Schutz, falls dein Hund sich etwas in die Pfote getreten hat

Unterkunft mit Hund

Tipps zur Unterkunft für den Urlaub mit Hund

Schau genau hin! Bei deiner Unterkunft solltest du dir im Vorfeld ganz genau überlegen, was dir wirklich wichtig ist. Möchtest du ein Hotel, eine Pension, einen Campingwagen, ein Ferienhaus oder ähnliches? Denn bereits hier entscheidet sich doch häufig, wie du den ersehnten Urlaub tatsächlich erleben wirst. Die Erfahrung zeigt leider immer wieder, dass man sich ganz genau informieren muss, damit man am Ende nicht enttäuscht wird. Dein Hund wird es dir von Herzen danken.

  • Hygiene
    Bedenke bitte, dass gerade bei Unterkünften, die speziell für Hundehalter angeboten werden, du häufig auch eine solche vorfinden wirst. In Punkto Hygiene könntest du eventuell anderer Meinung sein als der Vermieter. Versuche möglichst viele Bilder zu bekommen. Auf denen wirst du bereits einen ersten Eindruck gewinnen, was dich erwartet.

  • Mehrere Hunde
    Reist du mit mehreren oder sehr großen Hunden, ist zu überlegen, ob man nicht eine Unterkunft mit sicher eingezäuntem Garten wählt. Frage, ob sich dein Hund im Garten aufhalten kann, ohne dass dieser für andere Hunde oder auch Kinder zugänglich ist. Auch die Höhe des Zaunes ist zu erfragen, denn 40 cm wird für einen großen Hund kein Hindernis darstellen. In der Praxis ist das erfahrungsgemäß eine Herausforderung. Gerade wenn du mit mehreren Hunden reist, frage genau nach, ob die Anzahl der Hunde erlaubt und willkommen ist.

  • Kosten
    Auch die Kosten der Unterbringung sind ein wichtiges Kriterium. Bei vielen Unterkünften werden Pauschalen pro Hund berechnet. Auch wenn es noch so ärgerlich klingt und man meinen könnte, der Hund sei nicht willkommen, so bleibt doch zu hoffen, dass diese Kosten auch in Hygiene investiert werden. Nimm Abschied von der Vorstellung, dass dieser Urlaub günstig wird. Du wirst wissen, dass schon ein Urlaub ohne Hund oft sehr kostenintensiv ist. Nimm die Kosten als gegeben hin und freue dich, dass dein Hund dir mit seiner unverwechselbaren Art Gesellschaft leisten wird.

  • Unternehmungsmöglichkeiten
    Erkundige dich nach Unternehmungsmöglichkeiten mit deinem Hund in der Umgebung. In manchen Restaurants ist dein Hund leider nicht gern gesehen. Aber wohin dann mit ihm? Halte einen Plan B bereit, wenn er nicht mitkommen darf. Am Besten du machst dir die Mühe und telefonierst mit den ortsansässigen Restaurants um deinen Hund anzumelden.

  • Hundeanhänger
    Reist du mit dem Auto und Hundeanhänger, wird sich dein Hund dort kurzzeitig auch sehr wohl fühlen. Sind doch die meisten Hänger heutzutage klimatisiert und gemütlich für unsere Vierbeiner. Trotzdem schließt du den Anhänger besser ab, bevor noch jemand deinen Hund "retten" will. Denn viele wissen nicht um den Luxus der heutigen Hundeanhänger und treten dem sehr skeptisch entgegen.

Flugreise mit Hund

Stressfaktor Flugzeug

Die Reise mit dem Hund per Flugzeug ruft bei vielen Hundebesitzern großes Unwohlsein hervor. Viele wissen nicht wie die Abwicklung am Flughafen erfolgt und was sie für Vorkehrungen bereits vor der Reise treffen müssen. Entscheidet man sich für diese Art des Reisetransportes, muss man wissen, dass der Hund rein rechtlich gesehen an Bord als Fracht gilt. Mit anderen Worten heißt das:

Der Hund ist Fracht - also Gepäck

Bei kleinen Rassen (ca. 5-7 kg) erlauben manche Fluggesellschaften den Transport in einer geeigneten Box im Passagierraum. Ist der Hund größer muss er quasi als Gepäck aufgegeben werden. Das bedeutet, er wird in einer geeigneten Box in der Ladefläche des Flugzeuges transportiert. Für reibungslose Abwicklung wendest du dich am Besten an spezialisierte Firmen, die dir bei allen Fragen gerne zur Verfügung stehen. Diese übernehmen z.B. häufig auch die rechtzeitige Anmeldung des Hundetransportes, so dass du in diesem Punkt nicht Gefahr läufst, etwas Wichtiges zu vergessen. Hier hilft man dir auch bei den Fragen zu den Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder weiter. Nicht selten graust es den Hundebesitzern allein vor der Vorstellung, den Hund in der Ladefläche allein zurück lassen zu müssen. Erfahrungsgemäß macht aber der Flug an sich unseren vierbeinigen Freunden weniger aus, als man meinen möchte. Vielmehr die Trennung vo Frauchen und Herrchen ist es, was unseren Hunden Kummer bereitet. Ist der Hund beispielsweise nie alleine, wird für ihn während des Fluges wahrscheinlich eine Welt zusammen brechen.

Gewöhnen deinen Hund rechtzeitig an die künftige Situation

Willst du deinem Hund diesen Stress nicht antun, triff Vorkehrungen um diese Art der Reise für deinen Hund so angenehm wie möglich zu machen. Lass die Transportbox langfristig vorher anliefern, damit du deinen Hund an genau diese Box gewöhnen kannst und sorge dafür, dass dein Hund nur positive Erinnerungen mit der Box verknüpft. Damit hast du bereits einen der größten Schritte für einen stressfreien Flug getan. Gewöhne deinen Hund daran, dass er in immer größer werdenden Abständen darin alleine bleibt. Wichtig ist natürlich, dass er diese Zeit zum genüsslichen Schlafen nutzt und es nicht als Strafe betrachtet dort verbleiben zu müssen. Am Besten machst du vorher einen ausgiebigen Spaziergang bei dem du ihn mit Ballspielen oder Ähnlichem richtig auspowerst. Danach wird er zufrieden schlafen. Achte darauf, dass du deinen Hund lobst und freundlich begrüßt, wenn du ihn aus der Box holst. Mach dies nicht zu überschwänglich, damit der Hund mit dieser Reaktion nicht verknüpft, dass die Box etwas schlechtes bedeuten könnte. Bedenke, dass nur das, was du deinem Hund vermittelst für ihn von Bedeutung ist. Das heißt, wenn du so tust, als wäre die Box etwas sehr angenehmes für deinen Hund, wird er es auch so empfinden.

Strandurlaub mit Hund

So wird der Strandurlaub mit Hund ein Erfolg!

Was gibt es für Hund und Halter Schöneres, als am Strand herumzutollen und einfache mal der Seele Luft zu machen? Du solltest nur im Vorfeld auf das ein oder andere Detail achten, dann steht diesem Vergnügen nichts mehr im Wege und du kannst eine glückliche und unbeschwerte Zeit mit deinem vierbeinigen Freund verbringen. Damit du und dein Hund die Strandfreuden richtig genießen können, solltest du schon im Vorfeld eine eher abgelegenere Region wählen. Erkundige dich nach nahegelegenen Hundestränden. Bedenke, dass in der Zeit von Ende März bis Ende September häufig die Strände für Hunde gesperrt sind. Davor und danach kannst du ohne Einschränkung stundenlange Strandspaziergänge unternehmen.

  • Artgenossen
    Stelle dich darauf ein, dass dein Hund sicherlich gern auch den anderen Artgenossen "Hallo" sagen will. Jedoch solltst du deinen Hund zur Sicherheit bei dir halten oder anleinen, wenn andere Hunde angeleint sind oder die Herrchen dir nervös erscheinen. Denke daran, dass nicht jeder einen sozialverträglichen Hund hat.

  • Hundetüten
    Nimm immer genügend Hundetüten für das Geschäft deines Hundes mit. Denn egal wo dein Hund sich erleichtert, nirgendwo ist das Geschäft gern gesehen.

  • Spielzeug
    Nimm farbintensives Spielzeug mit. Falls dein Hund gern den Versuch unternehmen möchte, die Dünen neu zu gestalten, wird es ansonsten auf nimmer Wiedersehen vergraben. Schwimmt dein Hund gerne, lohnt es sich auch hier schwimmfähiges Spielzeug mitzunehmen. Du könntest auch in "Hunderucksäcken" vieles verstauen. Das Angebot hierzu ist groß. Gewöhne deinen Hund daran, denn er wird auch so schon genug neue Dinge entdecken.

Wanderurlaub mit Hund

Hier sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt

Du liebst die Berge, Wälder und bist überhaupt sehr naturverbunden? Toll, denn dein Hund ist es auch. Er wird die Zeit mit dir in vollen Zügen genießen und dir stets ein treuer Begleiter sein. Im Folgenden findest du einige Anregungen zu deinem Wander- und Aktivurlaub:

  • Streckenplanung
    Möchtest du mit deinem Hund wandern gehen, solltest du die täglich zurückgelegte Strecke dem Leistungsvermögen deines Hundes anpassen und somit auch die Route entsprechend planen.
  • Pfotenpflege
    Wanderst du z.B. gern in den Bergen oder auf schlecht zugänglichen Wegen, schütze die Pfoten deines Hundes durch Hundeschuhe oder spezielle Pfotenschutzpflege. Sieht lustig aus, schützt aber vor vielerlei Verletzungen und garantiert einen angenehmen Marsch (sofern der Hund dies bereits gewohnt ist).
  • Wasser & Pausen
    Besonders bei Wandertouren sind genügend Wasser und Pausen unersetzlich.
  • Hundeequipment
    Leine deinen Hund so an, dass du dich frei bewegen kannst. Hierfür bietet der Fachhandel zahlreiche Möglichkeiten. Bei schwierigen Passagen sind für kleine Hunde "Hunderucksäcke" empfehlenswert. Packe diesen nicht zu voll und achte bereits beim Kauf auf hochwertige Materialien, damit dein Hund nicht überhitzt und auch in seinem Bewegungsablauf nicht gestört wird. Gewöhne deinen Hund daran und nimm den Rucksack zu allen Pausen ab, damit der Hund sich frei entfalten kann. Damit der Spieltrieb deines Hundes nicht zu kurz kommt, nimm etwas Spielzeug mit und wähle etwas Leichtes aus der sicherlich großen Auswahl aus.

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