Futterumstellung beim Hund

Hunde benötigen keine große Abwechslung im Futternapf. Dennoch gibt es eine Reihe von Gründen für einen Futterwechsel. Dieser sollte langsam umgesetzt werden.

Keine unnötige Futterumstellung vornehmen

Wenn du einen guten Grund für eine Futterumstellung bei deinem Hund hast, ist das in Ordnung – möglichst viel Abwechslung im Futternapf gehört jedoch nicht dazu. Zwar ist es gut und wichtig, dass der Hund nicht nur eine einzige Futtersorte kennt, aber ein ständiger Wechsel sollte vermieden werden. Manche Hundehalter glauben, ihr Hund möchte vielleicht nicht dauernd dasselbe fressen und kaufen immer wieder ein neues Futter. Dabei wechseln sie nicht nur zwischen verschiedenen Sorten und Marken, sondern auch zwischen Trockenfutter und Nassfutter. Es gibt Hunde, die dies relativ problemlos mitmachen, doch bei vielen muss mit Problemen gerechnet werden, die sich beispielspeise in Form von Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder weichem Kot bemerkbar machen. Der Grund dafür sind die abrupten Futterumstellungen in Verbindung mit unterschiedlichen Konsistenzen des Futters. Darauf müssen sich die Darmflora und der gesamte Magen-Darm-Trakt erst einmal einstellen. Das kann innerhalb weniger Tage geschehen, bei sensiblen Hunden aber auch mehrere Wochen dauern. Häufige Futterwechsel können daher zu einer Dauerbelastung des Tiers werden und sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

Gründe für eine Futterumstellung bei Hunden

Im Leben eines Hundes gibt es immer wieder Situationen, die eine Futterumstellung notwendig machen. Die häufigsten Gründe für ein neues Hundefutter sind folgende:     

  • Die erste feste Nahrung
    Im Alter von drei bis vier Wochen genügt Welpen immer seltener nur die Muttermilch. Es wird Zeit, sie an feste Nahrung zu gewöhnen. Hierbei solltest du dich für ein hochwertiges Welpenfutter wie zum Beispiel MERA Puppy entscheiden.    
     
  • Welpenfutter für große Hunderassen    
    Um schon etwas ältere oder Welpen großer Rassen optimal zu ernähren, kannst du auf MERA essential Junior 1 bzw. MERA essential Junior 2 wechseln. Dieses bietet für junge Hunde eine optimale Nährstoffzusammensetzung.  
      
  • Hundefutter für erwachsene Hunde    
    Je nachdem, ob es sich bei deinem Hund um eine kleine, mittlere oder große Hunderasse handelt, solltest du zu einem bestimmten Zeitpunkt das bisherige Futter wechseln und auf ein  Futter für ausgewachsene Hunde wechseln. Kleine Hunde sind bereits mit zirka 8 Monaten, sehr große erst mit ungefähr 14 Monaten erwachsen.    
     
  • Futter für ältere Hunde    
    Wenn Hunde älter werden, sinkt zumeist ihr Energiebedarf. Dies berücksichtigt ein Futter für Hundesenioren. Die Rezepturen orientieren sich an den Bedürfnissen eines älteren Vierbeiners.    
     
  • Wechsel zwischen Trockenfutter und Nassfutter    
    Viele Hunde werden entweder mit Trockenfutter oder Nassfutter ernährt. Das ist prinzipiell in Ordnung so. Es gibt jedoch Situationen, die eine Futterumstellung wünschenswert oder notwendig machen. Zum Beispiel bei einer Fahrt in den Urlaub: Ein Sack Trockenfutter ist wesentlich angenehmer zu transportieren als unzählige Dosen. Hinzu kommt, dass das Futter bei Hitze nicht so schnell verdirbt. Nachteile von Trockenfutter können sich jedoch bei älteren Hunden mit Zahnproblemen ergeben. Hartes Futter ist nicht so leicht zu kauen wie Nassfutter.   
     
  • Der Hund hat Übergewicht    
    Wenn dein Hund übergewichtig ist, kann es ausreichen, das Futter bzw. Leckerlis zu reduzieren. Manchmal genügt dies jedoch nicht. In diesem Fall solltest du auf eine neue Nahrung zurückgreifen und dich für ein Light-Futter entscheiden.    
     
  • Erhöhter Nährstoffbedarf    
    Manche Hunde sind wenig bis normal aktiv, andere vollbringen beispielsweise im Hundesport Höchstleistungen. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, auf ein Hundefutter umzusteigen, das den jeweiligen Ansprüchen näher kommt.    
     
  • Unverträglichkeit oder Futterallergie    
    Auch wenn dein Hund jahrelang keine Probleme mit einem bestimmten Futter hatte, kann es sein, dass er es plötzlich nicht mehr verträgt. Im Falle einer Futtermittelallergie sollte mit einer Ausschlussdiät herausgefunden werden, auf welche Inhalte im Hundefutter dein Liebling allergisch reagiert. Das alte Futter sollte dann komplett abgesetzt und ein neues Futter getestet werden. Beispielsweise kann es sein, dass dein Hund eine Unverträglichkeit gegen Getreide oder eine bestimmte Fleischquelle aufweist. Eine Futterumstellung kann dieses Problem beheben.    
     
  • Der Hund ist krank    
    Gründe für eine Futterumstellung gibt es auch, wenn der Hund krank ist. MERA bietet unter anderem spezielles Futter für Hunde mit Verdauungsstörungen, Nierenerkrankungen, entzündlichen Gelenken oder Hautkrankheiten an. Ein neues Futter kann zur Linderung einer Krankheit beitragen.

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

Bei einer Krankheit kann es sinnvoll sein, das Füttern sofort umzustellen. Besprich dies am besten mit deinem Tierarzt. Im Normalfall sollte eine Futterumstellung jedoch sehr behutsam vorgenommen werden. Gib dem Organismus deines Hundes Zeit, sich auf ein neues Futter einzustellen. Idealerweise mischt du das neue Futter zu einem immer größeren Teil unter das alte Futter. Am ersten und zweiten Tag beträgt der Anteil lediglich ein Viertel, am und dritten und vierten Tag die Hälfte, bis schließlich nach ein paar Tagen der Übergang komplett vollzogen wurde. Bei Hunden, die unterschiedliches Futter gewöhnt sind und damit keine Probleme haben, kann die Übergangsphase kürzer sein, bei sensiblen Tieren sollte sie dagegen besser ein gutes Stück länger sein.

Welche Folgen kann eine Futterumstellung haben?

Wenn du deinem Hund ein neues Futter gibst, kann es während der Übergangsphase und darüber hinaus zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen. Manche Hunde reagieren auf eine Futterumstellung mit Blähungen, häufigerem Kotabsatz, Durchfall, Erbrechen oder Juckreiz. Das ist kein Grund, mit dem Füttern des neuen Hundefutters sofort aufzuhören. Bei manchen Vierbeinern dauert es zwei bis drei Wochen, bevor ein einigermaßen verlässliches Ergebnis vorliegt. Bei einer Unverträglichkeit sollte daher keinesfalls alle paar Tage ein neues Futter ausprobiert werden. Man braucht Geduld und sollte das Vorgehen mit einem Tierarzt bzw. Ernährungsberater koordinieren.

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