Dürfen Hunde Ananas essen?
Ja, Hunde dürfen Ananas essen. Sie ist sehr gesund, aber für Hunde nur in Maßen zu empfehlen. Zwar liefert sie wertvolle Nährstoffe, auf der anderen Seite besitzt sie jedoch einen hohen Fruchtzuckergehalt, der für Hunde schädlich sein kann.
Ist Ananas für Hunde geeignet?
Ebenso wie viele andere Obstsorten dürfen Hunde auch Ananas gelegentlich fressen. Weder ist sie giftig noch ungesund. Aber es sollte sich lediglich um einen gelegentlichen Snack in einer kleinen Menge handeln. Sollte dein Hund also lechzend neben dir stehen, wenn du für dich gerade eine Ananas zubereitest, darf er gerne ein Stückchen probieren. Schnell wirst du feststellen, ob er weiteres Interesse hat. Die meisten Hunde finden die süße Frucht lecker, manche stößt aber auch die leichte Säure ab und sie lassen das Stück einfach liegen.
Vorteile von Ananas
Ananas ist eine leckere tropische Frucht, die ursprünglich aus Südamerika stammt und heute in vielen warmen Ländern angebaut wird. Sie beinhaltet folgende Nährstoffe:
- Vitamin C
Stärkt das Immunsystem und kann entzündungshemmend wirken - Vitamin B1, B2, B6
Wichtig für Nervenfunktionen, Energie- und Zellstoffwechsel - Vitamin E
Schützt Zellen vor oxidativem Stress - Bromelain
Das Enzym fördert die Verdauung, wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem. - Kohlenhydrate
Schnelle Energiequelle - Ballaststoffe
Fördern die Verdauung und regulieren den Blutzucker - Mangan
Essenziell für den Stoffwechsel und den Aufbau von Knochen und Knorpeln - Kalium
Reguliert den Elektrolythaushalt, wichtig für Herz und Muskeln - Kalzium
Wichtig für Knochen, Zähne und Muskeln - Magnesium Essenziell für Muskeln, Nerven und Herz - Kalorienarm
Obwohl der Zuckergehalt relativ hoch ist, relativiert sich der Kaloriengehalt aufgrund der großen Menge an Wasser, das in Ananas enthalten ist.
Risiken und Nachteile von Ananas
Hunde sollten Ananas nur in kleinen Portionen erhalten. Denn mit dem Verzehr sind ein paar Risiken verbunden:
- Hoher Fruchtzuckergehalt
Ananas enthält relativ viel natürlichen Zucker (ca. 12 g pro 100 g), was insbesondere für Hunde mit Diabetes oder einer Neigung zu Übergewicht problematisch ist. Absolut ungeeignet für Hunde ist gezuckerte Ananas aus der Dose. Auch bei Ananaspulver besteht die Gefahr eines erhöhten Zuckergehalts. - Hoher Säuregehalt
Die Fruchtsäuren in Ananas können Magenreizungen verursachen, insbesondere bei empfindlichen Hunden. Typische Symptome sind Durchfall, Erbrechen und Blähungen, vor allem bei einer zu großen Portion. - Unverträglichkeiten & Allergien
Hunde können auf die in Ananas enthaltenen Enzyme (insbesondere Bromelain) mit allergischen Reaktionen wie Hautreizungen, Juckreiz oder Durchfall reagieren. Treten solche Symptome auf, sollte Ananas sofort abgesetzt und ggf. ein Tierarzt konsultiert werden. - Ungeeignete Ananas-Teile
Schale und Strunk sind schwer verdaulich und können zu Darmverstopfung führen oder eine Erstickungsgefahr darstellen. Hunde dürfen nur das weiche Fruchtfleisch essen. Schale und Kern bitte immer entfernen. - Kaliumgehalt & Harn-pH-Wert
Ananas enthält relativ viel Kalium, das bei empfindlichen Hunden zu einer Harn-pH-Verschiebung beitragen kann. Diese kann unter Umständen die Bildung von Struvitsteinen fördern.
Wie viele Ananas darf mein Hund fressen?
Auch wenn dein Hund auf den Geschmack gekommen ist und gar nicht genug von Ananas bekommen kann, sollte die Menge sehr begrenzt sein. Ananas dient nur als gelegentlicher Snack. Ein kleiner Hund sollte nicht mehr als ein oder zwei Stückchen erhalten. Bei einem großen Hund dürfen es auch ein paar mehr sein. Aber natürlich nur, wenn du keine negativen Auswirkungen aufgrund des Verzehrs feststellen kannst. Mache erst eine Proberunde mit einer sehr kleinen Menge, bevor du Ananas hin und wieder fütterst. Zu viel kann schnell zu Verdauungsproblemen führen und dann ist auch der Fruchtzuckergehalt nicht mehr zu unterschätzen.
In welcher Form dürfen Hunde Ananas essen?
Die meisten Hundehalter geben ihrem Hund einfach aus der Hand ein paar Stückchen Ananas, wenn sie gerade für sich eine aufschneiden und zum Beispiel für einen Nachtisch einplanen. Falls du gerne Hundekekse backst und deinen Hund gelegentlich verwöhnen möchtest, haben wir für dich ein leckeres Rezept:
Hundekekse mit Ananas
Zutaten:
90 Gramm Hafer-, Reis- oder Dinkelmehl
40 Gramm Ananas
30 Gramm Apfel
1 Ei
¼ Tasse Wasser
Zubereitung:
Mehl, kleingeschnittene Ananas, zerkleinerten/zerdrückten Apfel und Ei vermengen. Wasser dazugeben und gut verrühren. Teig ausrollen und in Förmchen ausstechen. Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180 Grad im Ofen zirka 15 bis 20 Minuten backen. Wenn sie leicht goldbraun sind, herausnehmen und abkühlen lassen. Fertig sind die Ananas-Hundekekse.











